Dienstag, 4. Juni 2013

Land unter in Halle

Heute nachmittag und abend beteiligten wir uns am Hochwassertourismus in und um Halle:
Weiße Elster kurz bevor sie in die Saale fließt. Sonst ist sie hier etwa 12m breit.



Auf diesem Damm fahren wir immer Inliner. Das Dorf liegt sehr weit unterhalb der Deichkrone, hoffentlich steigt der Pegel nicht weiter !

 Überschwemmte Straßen in den der Weißen Elster angrenzenden Vororten von Halle und großflächige Überschwemmungen in der Elsteraue.


Hier nun die Saale im Süden von Halle, kurz vor Röpzig. Dieser Ort steht vermutlich komplett unter Wasser.



 Die Straße nach Röpzig endete im Wasser !
 Hier sieht man die starke Strömung, die selbst in einer Entfernng von ca. 200m vom eigentlichen Flußbett noch im Überschwemmungsgebiet herrscht.

In der südlichen Innenstadt von Halle bietet sich dieses Bild: Radweg entlang der Saale Nähe "Holzplatz".
 Das Seniorenheim gegenüber will hoffentlich nicht die Tradition des Hochwassers pflegen...


Die Innenstadt bleibt nicht verschont: Der Dom ist zwar nicht in Gefahr, aber die Keller könnten volllaufen, so auch in der angrenzenden Moritzburg. Dann sind Transformatoren in Gefahr und die Stromversorgung muß abgeschaltet werden.

Die Klausbrücke, so war sie noch nie zu sehen !




 An der "Neumühle" ist wohlgemerkt nur ein Saalearm (Mühlgraben) über die Ufer getreten, der eigentliche Flußlauf befindet sich noch in ca. 200m Entfernung und hat ebensfalls große Flächen unter Wasser gesetzt.
 Beim Blick durch die Straße Mühlberg zeigt sich dieses Bild: Die Feuerwehr versucht, durch Pumpen das Wasser wieder über den undichten Sandsäckedamm zurück in den Mühlgraben zu befördern. Ziel ist, die dahinterliegende Straße und anliegende Häuser vor Überflutung zu retten.

 Das ist dieselbe Feuerwehr von der anderen Seite, als wir da angekommen waren, war es schon dunkel:


Robert-Franz-Ring

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